Home ] News ] History ] Shop ] Start ] Galerie ] Links_Sponsoren ] Termine ] Gönner-Club ] Volvo-Szene CH ] [ Umwelt ] Event-Design ] SVM 2009 ] Organisation ] Volvo-Filme ] IVM ] Infos für Volvofahrer ]


 

 

«Einsteigen und Gas geben»

Bei Familie Wegmüller dreht sich alles ums Auto. Sei es bei der Arbeit oder im Privatleben. Die Familie aus dem St.Gallischen Kirchberg besitzt mehrere Fahrzeuge. «Ausschliesslich Volvo», erzählt mir Maya Wegmüller und streicht sich noch ein Butterbrot. Bei der täglichen Frühstücksrunde bespricht die Familie den bevorstehenden Tag und die anstehenden Arbeiten. Heute steht ein brennendes Thema im Gesprächsmittelpunkt. Tochter Severine möchte sich unbedingt auch einen roten Volvo kaufen.

Das Geld dafür verdient sich die Jurastudentin unter anderem während der unterrichtsfreien Zeit in der Firma ihrer Mutter. Maya Wegmüller besitzt eine eigene Reinigungsfirma, welche sie vor zehn Jahren ins Leben gerufen hat. Dabei setzt die Unternehmerin voll und ganz auf Ökologie. Ihre Produkte sind auf natürlicher Basis und schonen somit Mensch und Umwelt. Ihre Geschäftsidee hat Erfolg. Mittlerweile hat sie Aufträge in der ganzen Schweiz. Dadurch ist sie viel unterwegs und macht etliche Kilometer mit ihrem Volvo 850 GLE Kombi Modell 1993. Dass ihr Auto durch diese täglichen Reisekilometer etliche Mengen an CO2 ausstösst, hat die Unternehmerin gestört. «Das passt nicht in mein Firmenkonzept», so Maya Wegmüller. Deshalb hat sich die St.Gallerin ihr Auto auf Autogas umrüsten lassen.

Autogas oder auch LPG (Liquefied Petroleum Gas)

«Gas ist nicht gleich Gas», erklärt mir Maya Wegmüller. Ihr Auto fährt mit dem alternativen Treibstoff Autogas, welches auch als Flüssiggas oder LPG (Liquefied Petroleum Gas) bezeichnet wird. Dieses sind unter niedrigstem Druck verflüssigte Kohlenwasserstoff-Verbindungen, ein verflüssigtes Gemisch bekannt als Propan- und Butangas. Nicht zu verwechseln mit Erdgas, welches um einiges höhere Druckverhältnisse erfordert. Maya Wegmüller ist nicht die einzige, die sich für Autogas entschieden hat. Mittlerweile fahren europaweit vier Millionen Autofahrer mit dem umweltschonenden Treibstoff Autogas.

Der Volvo – die grosse Leidenschaft

Die Familie Wegmüller kann keineswegs auf ihre Autos verzichten. Ihre grosse Leidenschaft sind Autos der Marke Volvo. In ihrer bald als kleine Sammlung zu bezeichnenden Anzahl ist daher auch ein Schmuckstück vergangener Automobilgeschichte anzutreffen. Nämlich ein Volvo Duett P210 aus dem Jahre 1966. Der Ursprung für das grosse Interesse an Autos ist schnell gefunden. Bereits die Grosseltern von Maya besassen eine Autogarage.

Auch die Tochter von Maya Wegmüller, Severine, ist bereits zur Autoliebhaberin herangewachsen. Sie ist gerade daran, sich einen Volvo mit Turbomotor zu kaufen. «Beim Kauf schaue ich darauf, dass der Wagen auf Autogas umgerüstet werden kann.» Dies stellt heutzutage bei Benzinfahrzeugen kein Problem mehr dar, ob mit oder ohne Turbolader. Fahrzeuge können nachträglich einfach auf Autogas umgerüstet und so in einem bivalenten Betrieb – mit Benzin oder Gas – gefahren werden. Dadurch wird auch die Reichweite des Autos zusätzlich um einige hundert Kilometer erhöht! Wichtig dabei ist, dass die Autogas-Umrüstsätze der ECE-R115 Norm entsprechen.

Der Umwelt zuliebe

Trotz ihrer Leidenschaft zu Autos liegt der Familie die Natur sehr am Herzen. «Wir möchten einen Beitrag zu einer intakten Umwelt leisten, dies natürlich auch unserer nachkommenden Generation zuliebe», erklärt Maya Wegmüller. Daher ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis alle anderen Fahrzeuge auch auf Autogas umgerüstet werden.

Damit nicht genug. Bei Wegmüllers wird das Gas auch eingesetzt zum Heizen, Kochen und für die Warmwasseraufbereitung. «Vor einigen Jahren, als ihr Haus renoviert werden musste, sind wir auf Gas umgestiegen.» Nur mit Gas kann eine optimale Heizleistung im Haus erzeugt und zugleich die Belastung der Umwelt reduziert werden.

Idee aus dem Ausland

Während einer Reise nach Schweden ist Maya schliesslich auf die Idee des Treibstoffes Autogas gekommen. «Wir hatten gerade eine Pause eingelegt, als an uns ein Kollege mit seinem alten Buckel-Volvo vorbeifuhr». Für einen Laien nicht weiter auffällig, bemerkte jedoch die Volvo Liebhaberin, dass dieses Fahrzeug mit einer unvorstellbaren Laufruhe an ihr vorbei gesaust ist. Fasziniert davon haben sie gleich die Verfolgung des Fahrzeuges aufgenommen. «Das hat mir keine Ruhe gelassen.» Erst das Gespräch mit dem Fahrer hat dann Klarheit verschafft. Der Inhaber hat das Fahrzeug auf Autogas umgerüstet. Dadurch erhalte das Auto diese Laufruhe. Nicht nur das, auch der CO2 Ausstoss kann reduziert werden und zu guter Letzt könne er auch Treibstoffkosten einsparen.

Autogas wird seit Jahrzehnten eingesetzt und ist daher der weltweit meistgenutzte Alternativkraftsoff. Während Flüssiggas hierzulande meist nur als Energie zum Heizen, Grillieren und zum Campieren bekannt ist, kommt es andernorts seit Jahren auch als emissionsarmer und kostengünstiger Treibstoff zum Einsatz, mit einer gegenüber Benzin und Diesel vorteilhaften CO2-Bilanz.

Im Vergleich zu anderen Kraftstoffen entstehen beim Einsatz von Autogas deutlich weniger Abgasemissionen; vor allem gilt das auch für das klimaverändernde CO2 (bis zu 15% Reduktion im Vergleich zu Benzin). Autogas ist fast schwefelfrei, und die Verbrennung erfolgt ohne Ausstoss von Russ (kein Feinstaub). Weitere Abgaskomponenten, z.B. CO, HC, NOX und andere treten deutlich vermindert auf.

Umrüster gesucht

Zurück in der Schweiz hat sich Maya Wegmüller mit dem „Umrüster“ Walter Debrunner in Verbindung gesetzt, welcher ihr das Fahrzeug auf den bivalenten Betrieb – mit Gas oder auch Benzin – umgerüstet hat. Das Fahrzeug musste dafür 3 Tage in die Garage nach Mettendorf. Ihr Reserverad wurde entfernt und durch einen 65 Liter Gastank ersetzt. So muss kein Platz im Kofferraum geopfert werden.

Mittlerweile fährt Maya Wegmüller 10 Monate mit ihrem Autogas Fahrzeug herum. Ohne Probleme. «Ich kann einsteigen und einfach Gas geben.» In den vergangenen Monaten hat Maya Wegmüller sehr viel über Autogas gelernt und bereits etliche Kilometer im Gasmodus (über 90%) gefahren, dabei aber kaum einen Unterschied bemerkt zu haben. Ausser dass Sie Kosten eingespart und die Umwelt geschont hat. «Mit meinem zusätzlichen Autogastank erhalte ich rund 500 Kilometer mehr Reichweite, als vorher.»

Zeit drängt

Maya schaut zur Uhr und springt auf. Die Zeit ist vorangeschritten. Sie muss los. Noch kurz unterwegs Gas tanken und dann geht’s los. Das Tankstellenetz ist mit 22 Tankstellen zwar noch bescheiden, aber ich weiss, dass VITOGAZ daran ist, das Netz auszubauen. Die Tochter drängt. Wie sieht es nun mit dem Auto aus? Kein Problem, wenn du es auf Autogas umrüstest, sagt die Mutter und verschwindet in der Garage. Maya gibt also nicht nur beim Auto Gas.

 

 

 

Spitzensportler fährt umweltfreundlichen Volvo!

Immer mehr Volvos, welche mit Bioethanol E85 betrieben werden können, werden auch in der Schweiz verkauft!  Unlängst wurde die erste Tankstelle für Bioethanol in der Region Thun eröffnet.  Die umweltfreundlichen Autos können bei der Agrola-Tankstelle beim Landi-Center in Steffisburg aufgetankt werden. Das freut nicht nur den Spitzennachwuchs-Biker Hansueli Stauffer, nota bene Mitglied der U23-Junioren-Nationalmannschaft von Swiss Cycling.

„Endlich kann ich meinen umweltfreundlichen Volvo V50 FlexiFuel in der Region mit Bioethanol auftanken“, meint das Sigriswiler Radsporttalent zufrieden.

Radsportler Hansueli Stauffer beim Betanken seines Volvo V50 FlexiFuel. Der „grüne“ Treibstoff sorgt für mehr Motorenleistung und führt zu einem ökologischen Tuning. Bioethanol kann in FlexiFuel-Autos unabhänging von der Jahreszeit getankt werden

Mit seinem Volvo kann Hansueli Stauffer sowohl herkömmliches Benzin wie auch Bioethanol E85 tanken. Mit diesem umweltfreundlichen Kraftstoff im Tank wird die Menge der freigesetzten, fossilen Kohlendioxide (CO2) bis zu 80% reduziert. Der Kraftstoff (E85) besteht aus 85% Bioethanol und 15% Benzin.

Was genau ist Bioethanol?

Bioethanol ist ein erneuerbarer und lokal herstellbarer Rohstoff. Prinzipiell kann er aus jeder Art von Biomasse gewonnen werden, in der Schweiz vorzugsweise aus Holz oder Zuckerrüben. Auch bei der Verbrennung von Ethanol entsteht Kohlendioxid, im Gegensatz zu den fossilen Treibstoffen Benzin und Diesel handelt es sich aber nicht um das „klimaschädliche“, fossile CO2. Das bei der Ethanolverbrennung freigesetzte Kohlendioxid ist bereits Teil des Ökosystems: Beim Wachstum der Pflanzen wurde es der Umwelt entzogen, bei der Verbrennung fliesst dieselbe Menge zurück. Mit lokal produziertem Ethanol wird auch die Schweiz zum Rohstoffland – zudem reduziert sich so unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Nebst dem Sportkombi Volvo V50 gibt es in der Schweiz auch den C30 und S40 mit dem 1.8F-Motor (125 PS) zu kaufen. Ab 4. Quartal 2007 gesellt sich der brandneue V70 mit einem 2.0-Liter-4Zylinder-E85-Triebwerk und 145 PS dazu. In Schweden, dem Marktführer in Europa in Sachen Bioethanol, wurden 2006 die Hälfte der Volvo V50-Verkäufe mit dem 1.8-Liter FlexiFuel getätigt!

Anlässlich des 9. Swiss Volvo Meeting „80 Jahre Volvo“ vom 25./26. August 2007 wird das Thema Volvo FlexiFuel auch auf dem San Gottardo Ospizio ein Thema sein!

Spitzenbiker Hansueli Stauffer aus Sigriswil und SVM-OK-Präsident Stephan Würsten freuen sich über die umweltfreundlichen Volvo V50 1.8 FlexiFuel und den C30 1.6 Turbodiesel mit Partikelfilter. Der Volvo C30 1.6D gilt als sparsamster und umweltfreundlichsten Wagen seiner Klasse! 

 

 

© by IG SWISS VOLVO MEETING, CH-3613 Steffisburg